Gastbeitrag: Hochsensibel? Na und?

Juli 16, 2018

Erst das Verständnis, dass es Hochsensibilität gibt, was sie ausmacht und was davon auch bei mir zutrifft, hat mich dazu gebracht, meine Perspektive zu verändern.
Plötzlich konnte ich meine Feinfühligkeit nicht mehr nur als Schwäche, sondern auch als Stärke wahrnehmen. Auf einmal entdeckte ich, dass es anderen Menschen auch so geht. Dass ich durchaus sehr leistungsfähig bin, nur schneller satt bin an Sinneseindrücken als normal sensible Menschen, weil ich diese Eindrücke in meinem Unterbewusstsein intensiver verarbeite.

Dieser Gastbeitrag mit dem Titel „Hochsensibel? Na und?“ in dem Online-Magazin Lebe-Liebe-Lache.com verrät dir nicht nur viel über meinen Weg zum Thema Hochsensibilität, sondern zeigt auch auf, warum Selbsterkenntnis der notwendige erste Schritt zu einer Selbstoptimierung ist.


Hier ein Auszug:

Vielleicht bist du jetzt bei dem Wort “Selbstoptimierung” ein wenig zusammengezuckt. Denn dieses Wort kann ebenso missverständlich sein wie Hochsensibilität. Hochsensibilität heißt nicht überempfindlich und Selbstoptimierung heißt nicht, dass man vorher nicht gut genug war.

Für mich heißt Selbstoptimierung, dass ich meine Stärken stärke und meine Schwächen zu nehmen weiß. Anstatt mich jeden Tag damit zu quälen, meine Schwächen irgendwie kompensieren zu wollen und keine Kraft mehr zu haben, meine Stärken wirklich zur Geltung zu bringen.

Es geht mir für mich also nicht um höher, weiter und schneller. Sondern um glücklich, entspannt und hilfreich.

Dafür musste ich mich aber zunächst selbst erkennen. Meine eigenen Themen erkennen, um mich selbst anzuerkennen. Hierbei habe ich mir auch immer wieder Unterstützung gesucht. Nicht weil ich ein Problem hatte, dass ich loswerden wollte. Sondern weil ich ein Ziel erreichen wollte: Meine Stärken zu schärfen und ganz zum Erblühen zu bringen.

Manche Menschen scheinen sich Selbstoptimierung und Persönlichkeitsentwicklung so vorzustellen, wie wenn man Zahnschmerzen hat und sie nicht mehr aushält. Dann erst geht man zum Zahnarzt der kräftig bohrt und es noch mehr weh tut, damit es nachher hoffentlich besser ist. So ähnlich hört es sich für mich oft an, wenn ich über meine Arbeit als Coach mit anderen Menschen spreche, die damit bisher wenig Berührung hatten.

Doch für mich ist es viel mehr wie bei dem Sportler, der sich einen Trainer sucht, um sich auf seinen Wettkampf, auf das Erreichen seines Ziels optimal vorzubereiten. Der ihm hilft, das Beste aus sich rausholen zu können und die Phasen des Widerstandes und des Zweifels zu überwinden. Denn natürlich haben die größten Athleten immer auch ein starkes Team hinter sich, selbst wenn sie dann den Wettkampf alleine bestreiten.

So arbeiten Spitzensportler jeden Tag an ihren Stärken, um zu den Legenden zu werden die wir aus den Medien kennen. Und wer sind deine Trainer und deine Mentoren auf dem Weg zu noch mehr Glück und Zufriedenheit?

Den ganzen Gastartikel kannst du auf https://www.lebe-liebe-lache.com/articles/27/2791/hochsensibel-na-und/ lesen.

 

Die Voraussetzung um deine Stärken weiter zu stärken ist die Erkenntnis, was deine Stärken sind. Die Beschäftigung mit uns selbst, mit unserem Mindset und unseren Perspektiven ist also keine unnütze Zeitverschwendung, sondern der erste Schritt auf einem neuen, spannenden Weg, hin zu uns selbst und dem Leben das wir verdienen.

 

Was ist deine größte Herausforderung gerade auf diesem Weg?

 

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