• Kristina sagt:

    Hallo Jean
    Ein paar persönliche Neins sind mir zu Deinem Podcast eingefallen.
    Das spontane Nein: wenn das Nein direkt vom Bauch, ohne den Umweg übers Gehirn zu nehmen, sich äussert( dies bereut man manchmal).

    Im Gegensatz dazu das Nein, das erst nach laaangem Abwägen geäußert wird.

    Und das Nein, das passiert mir öfters, das als Ja herauskommt.

    Die grosse Unabwägbarkeit ist, selbst wenn ich ein genau definiertes Nein von mir gebe, wie interpretiert dies dann mein Gegenüber?

    Und dann noch die Selbstsabotage, wenn man sein Nein dann noch stundenlang begründet und sich rechtfertigt.
    Nein sagen ist schwierig.

    Gruss
    Kristina

    • Jean-Christoph sagt:

      Hey Kristina, vielen Dank, da hast du noch ein paar gute Aspekte ergänzt.

      Meine Gedanken dazu:
      das spontane nein, basiert auch auf unseren Werten. Denn hier agiert das Unterbewusstsein und das kennt nur unsere Werte, nicht unsere Ziele und Entscheidungen. Das uns das manchmal im nachhinein leid tut, entsteht dann vielleicht eher, wenn wir uns nicht sicher sind, ob wir unsere Werte über die des anderen stellen (wollen).

      Das nein, dass wir lange abwägen, kann man auf fehlende Klarheit in der Entscheidung zurück führen. Wir wollen einen Konflikt vermeiden, daher zögern wir das „nein“ hinaus.

      Das „nein“ das als „ja“ rauskommt, kenne ich auch. Hier ist unser Gegenüber sich seiner Ziele und Wünsche scheinbar bewusster als wir. 😉

      Wir sind immer nur verantwortlich für das was wir sagen, nicht für das was der andere hört. Wenn ich mich darauf konzentriere, nimmt mir das eine Last von den Schultern, die niemand tragen könnte.

      Wie wir aber das nein so formulieren, dass der andere möglichst in seinen Bedürfnissen gesehen ist und wir Konflikt-Potential reduzieren, genau dazu kommen hier die nächsten Podcast Episoden. Ich bin sicher, mit diesen Tipps geht das nein-sagen dann ein Stück leichter.

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