• Nicole Staub sagt:

    Hallo lieber JC, ja, ich kenne das. Wenn wir (zu) unermüdlich werden, dann sorgt das Universum für die nötige Pause – das habe ich selber auch schon erlebt und das war/ist oft gar nicht lustig, aber immer heilsam und bereichernd (auch wenn ich das oft erst hinterher gemerkt habe!). Für mich ist der Umgang mit Computer und besonders mit dem Internet auch eine (tägliche) Herausforderung! Ich versuche mir klare Zeiten und Regeln aufzustellen, mich daran zu halten klappt dann mal mehr mal weniger gut… wir bleiben dran! Herzensgrüße von Nicole

  • Jasmin sagt:

    Oh, lieber Jean, das kenne ich auch. Immer wenn ich mal gezwungenermaßen offline bin (z. B. im Urlaub), merke ich, wie gut ich auch ohne kann und dass alles andere Gedankenquatsch ist. Aber so ist das: wenn man drinsteckt, kann man schwer nach draußen blicken.
    Ich habe jetzt gerade mal wieder Twitter und Instagram vom Handy gelöscht. Ich habe das schon mehrmals gemacht, aber kürzlich wieder gedacht: „Naja, du wirst es schon dosieren können.“ Konnte ich natürlich nicht, also musste die App wieder runter.
    Schön jedenfalls zu hören, dass dir das Ärgernis neue Erkenntnisse beschert hat und das Gute daraus ziehst!
    LG Jasmin, die jetzt mal den Rechner ausmachen und offline auf Papier wird 🙂

    • Jean-Christoph sagt:

      Danke, dass du das auch kennst. Und es ist doch wirklich verwunderlich, dass es manchmal erst einen Impuls im aussen braucht, damit wir solche Muster bemerken.

  • Kristina sagt:

    Hallo Jean
    Die Themen die du in der Podcastfolge ansprichst, waren wieder mal sehr passend für mich.
    Für mich besteht die größte Gefahr in der digitalen Welt, nicht aus Facebook & Co, sondern aus Computerspielen. Mein krassestes Erlebnis war, als ich began in jeder, möglichen und auch in unpassenden Situation Candy Crush zu spielen und nicht mehr aufhören konnte. Irgendwann habe ich dies erkannt und seitdem meide ich jede Art von Spielen der digitalen Welt.

    Aufgerüttelt hat mich auch die Erinnerung an deine Beschreibung der Phasen, die man während einer Veränderung durchläuft. Schock,Wut,Trauer….bis zum Annehmen. Dies ist mir klar geworden, durchleben auch ich gerade . Ich bin, bei der Arbeit, in ein neues Bürogebäude umgezogen. 30 Jahre war ich immer im gleichen Büro, alle Abläufe, bauliche Gegebenheiten… alles gleich. Nun ist alles anders, das Gewohnheitstier in mir kämpft dagegen, in der Phase des Annehmens bin ich noch nicht. Ich suche positive Veränderungen und hoffe dadurch schneller in die Annahme der Situation zu kommen.

    Zu deinem dritten Thema.
    Leben ohne Filter ist intensiver, aber auch verdammt anstrengend. Ich versuche auch ohne „Krücken“ auszukommen. Aber in Situationen die mich überfordern, vorallem
    wenn sie länger andauern und ich gefühlt dem ganzen ausgeliefert bin, sind Filter einfach die Rettung.
    LG Kristina

    • Jean-Christoph sagt:

      Hallo Kristina, es freut mich, dass die Episode gerade sehr passend für dich war. Ich kann deine Punkt sehr gut nachvollziehen. Das mit den Spielen sehe ich auch als große Herausforderung. Diese sind auch bewusst so konzipiert, mit viel Geld und Know-How um uns als Konsumenten maximal lange zu binden. Dazu gibt es einige sehr interessante psychologische Erkenntnisse. Das sind im Grund also auch wieder Filter. Ich werde hierzu vielleicht den nächsten Schwerpunkt im Podcast setzen.

      Zu deiner beruflichen Veränderung: ja, diese Kurve ist normal. Bei fast allen Veränderungen, die wir erleben! Und wir müssen erst durch das emotionale „Tal der Tränen“, bevor wir wirklich die positive Veränderung akzeptieren können. Da gibt es leider keine Abkürzung, doch allein das Wissen um den Prozess ist für mich schon hilfreich. Denn so kann ich die Situation leichter annehmen, meinen Widerstand überwinden und anfangen, dass Geschenk in der Veränderung zu suchen.
      Es ist übrigens kein linearer Weg. Oft springen wir in den Phasen auch nochmal zurück. Auch das ist OK.

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