Eine kleine Geschichte, die dich vielleicht inspiriert über deine Prioritäten nachzudenken und noch mehr auf Pausen zu achten.

 

 

Was große und kleine Kieselsteine mit Hochsensibilität zu tun haben

„Und dieser Krug der wird ja auch wirklich jede Nacht geleert. Am Morgen wachen wir auf mit einem leeren Krug und können uns jeden Morgen wieder überlegen: was sind heute die großen Brocken?“
– Jean-Christoph von Oertzen

 

Shownotes zur Episode was große und kleine Kieselsteine mit Hochsensibilität zu tun haben

 

Abschrift zur Episode was große und kleine Kieselsteine mit Hochsensibilität zu tun haben

00:00 Heute möchte ich dir eine kleine Geschichte über große und kleine Steine erzählen. Viel Spaß dabei.

00:09 Music.

00:23 Ja grias di. Schön dass du bei dieser Episode das Podcast „einfach hochsensibel“ wieder eingeschalten hast.

Und ich habe heute eine kleine Geschichte für dich. Die habe ich neulich gehört und die fand ich so inspirierend, dass ich gedacht habe, die möchte ich gerne mit dir in diesem Podcast teilen.00:43 Bei dieser Geschichte geht es um das Thema Zeitmanagement oder auch Energiemanagement und da bin ich eben drauf gekommen, dass das super passen würde, weil ich mich mit dem Thema im Moment ja sehr intensiv beschäftige, wegen der Energie-Management Challenge, von der du vielleicht schon gehört hast, die ich am 1.3\. veranstalte.

Wenn du das nur noch nicht dabei bist, dann trag ich bitte gerne ein unter einfach-hochsensibel.de/EMC, dort findest du alle weiteren Infos.

Und da haben mich auch zwei Fragen erreicht zu dem Thema, die möchte ich heute gernemit dir teilen und gerne für alle beantworten. Weil die erste Frage ist eigentlich, ja, so logisch dass ich gar nicht drauf gekommen bin, dass ich das natürlich erste mal erklären muss. Nämlich: was ist denn überhaupt eine Challenge? Was meine ich denn überhaupt wenn ich von Challenge spreche?

01:44 Also eine Challenge ist ja übersetzt aus dem Englischen einfach Herausforderung. Und genauso ist es eigentlich auch. Es ist eine Herausforderung an dich, dich mal mit einem Thema, nämlich in dem Falle Energie-Management, deinem Energie-Management, deinem  Energielevel auseinanderzusetzen.

Dich damit auseinanderzusetzen, wie du das noch besser managen kannst, deine Energie, damit du dich am Ende des Tages immer noch kraftvoll und ausgeglichen fühlst.

Und das ist auch das Ziel dieser Challenge, dass wir das möglichst erreichen. 

Das wir dahin kommen, das wir da Strategien finden wie das jeder für sich machen kann, weil es eine sehr individuelle Geschichte ist. Und was meine ich mit „wir“? Naja, es werden vielleicht ein paar mehr Menschen da mit teilnehmen.

Und wir tauschen uns dann auch aus. Also hast du eine richtige Community da dabei. Und zwar auf Facebook gibt es dann dafür eine eigene Gruppe und da kannst du dann z.b. deine Erfahrungen auch teilen und vielleicht findest du auch einen ein buddy.

Weil wissen ja, es fällt uns oft einfacher Dinge anzugehen, wenn da einfach noch jemand dabei ist. Wenn wir uns jemanden verpflichtet fühlen und das funktioniert in so einer Challenge einfach super gut.

Und ich hoffe, du bist auch mit dabei.

03:03 Ja, ich sagte schon.dass das kurz ist, also wie es abläuft. Es sind 5 kurze Aufgaben, jeden Tag eine und das war auch die zweite Frage: wie viel Zeit man denn dafür einplanen muss, weil mich jemand gefragt hat, ob er denn überhaupt die Zeit dafür hat daran teilzunehmen?

03:20 Und das sind wirklich kurze Aufgaben. Also du bekommst jeden Tag von mir eine E-Mail mit einer kleinen Aufgabe und zusätzlichen Impulsen da drin und wenn du die wirklich bearbeitest, richtig intensiv und gut, brauchst du dafür vielleicht 15 bis 20 Minuten. Also kann man echt schaffen.

Klar, wenn du dich in der Community noch mit ein bringst, dann kommt das vielleicht noch dazu und vor allen Dingen, wenn du dann dich noch ein bis zweimal am Tag in der Community dazu schaltest, wenn ich mit Facebook live gehe, dass heißt, das ist so ein Live Video, wo ich dann direkt auch deine Fragen beantworten kann oder vielleicht auch mal zusätzliche Impulse und Informationen noch einstreue. Also der Aufwand daran teilzunehmen, ist relativ gering, dafür dass du das Ziel erreichen kannst, dass du für dich eine Strategie findest, wie du mit deiner Energie noch besser haushalten kannst, so dass du dich am Ende des Tages eben kraftvoll und ausgeglichen fühlst.

04:21 Ja, aber jetzt zu der eigentlichen Geschichte, die ich dir erzählen wollte. Die ich da gehört habe. Die fand ich sehr, sehr spannend.

Also da war ein Seminarleiter, der sollte ein Seminar halten zum Thema Zeitmanagement vor jungen Führungskräften.

Und das waren alles so wirklich schlaue, junge Leute und er hat sich überlegt, wie kann er ihnen das Thema Zeitmanagement näherbringen?

Also Prioritäten setzen.

Und dann ist es an dem Tag soweit. Er kommt in den Raum rein und geht vor zu seinem Tisch. Und nimmt da unter dem Tisch raus so einen 5 Liter Glaskrug und stellt ihn auf den Tisch.

Und dann greift er wieder unter den Tisch und holt so ein paar größere Kieselsteine raus und leg die vorsichtig in diesen Glaskrug.

Und dann fragt er seine Teilnehmer: „und, ist dieser Krug jetzt voll?“

Und einer von den Teilnehmern antwortet sofort: „naja, das sieht man doch. Klar, der ist voll.“

Und da greift der Seminarleiter wieder unter den Tisch und holt ein paar kleinere Kieselsteine raus, legt die vorsichtig in den Glaskrug, schüttelt ein bisschen, so dass die Kieselsteine sich zwischen den größeren verteilen.

Und dann fragt er wieder: „ist der Krug jetzt voll?“

Natürlich sind die Teilnehmer schlau und antworten: „naja, wenn Sie so fragen, ist er wahrscheinlich noch nicht voll.“

Und da sagt er: „genau“, greift wieder unter den Tisch und holt ein Glas voller Sand raus. Und nimmt den Sand, verteilt den auf den Kieselsteinen, schüttelt wieder ein bisschen, so dass der Sand zwischen den Kieselsteinen dazwischen rutscht.

Und dann fragt er wieder: „ist es denn jetzt voll?“

Und einer aus dem Publikum antwortet: „also jetzt ist es wirklich voll. Jetzt geht nichts mehr rein.“

Und dann greift der Seminarleiter wieder unter den Tisch, holt ein Glas Wasser raus und gießt auch noch das Wasser in den Krug.

Und dann fragt er sein Publikum: „was glaubt ihr, was ich euch mit diesem Bild zeigen wollte?“

Und einer antwortet: „na ja, selbst wenn man glaubt, es geht nix mehr rein, wenn man denkt es ist schon voll, dann kann man noch eine Aufgabe oben drauf packen.“

Und der Seminarleiter antwortet: „nein, könnte man zwar denken. Aber was ich damit eigentlich sagen wollte ist, dass man mit den großen Brocken anfangen muss.Und dann erst mit den kleinen und mit den ganz kleinen. Weil umgekehrt, passt es nicht rein!“

07:19 Ich fand das eine super Geschichte, ich find die total inspirierend. Sich einfach mal darüber Gedanken zu machen: was ist denn das Wichtigste?

Und das Wichtigste auch wirklich zuerst anzugehen und dann erst die Kleinigkeiten.

07:35 Und dieser Krug der wird ja auch wirklich jede Nacht geleert. Am Morgen wachen wir auf mit einem leeren Krug und können uns jeden Morgen wieder überlegen: was sind heute die großen Brocken?

Was sind die kleine? Weil die kommen automatisch dazu.

07:53 Und das hat mich zu dem Punkt gebracht, wo ich gedacht habe: Mensch, wenn man das aus einer anderen Perspektive noch mal sieht, dann passt es für hochsensible auch noch mal ganz besonders gut.

Weil wenn wir diese Kieselsteine nicht als Aufgaben oder als Zeit oder sowas betrachten, sondern als Sinneseindrücke, dann ist es halt bei normal sensiblen Menschen so, dass sie die großen Brocken reinpacken und dann ein paar kleine und schütteln und dann kommt vielleicht wieder ein großer und so weiter. Und wir legen einen großen oder einen kleinen rein und währenddessen läuft die ganze Zeit noch Sand mit dazu.

Und dann wieder legen wir etwas dazu und der Sand läuft und läuft und läuft und die großen.

Und dann ist das Glas halt eher voll und es passen keine großen mehr rein.

Und deswegen finde ich einfach so wichtig, sich zu überlegen: wie kann man diesen Krug wieder ausleeren?

08:59 Für mich, ist die wirksamste Methode, da Pausen zu machen. Wirklich echte Pausen.

Und vielleicht hast du ganz andere Erfahrung gemacht, wie du deinen Krug wieder ausleeren kannst und vielleicht magst du die mit uns teilen, am besten in den Kommentaren zu dieser Episode unter einfach-hochsensibel.de/055, für die 55. Episode. 

Da schreib es einfach gerne unten in die Kommentare rein. Ich werde da auf jeden Fall antworten.

Ich denke wie gesagt Pausen sind für mich die wichtigste Methode z.b. mit einer kleinen Meditation oder so einem Powernap. Gibt’s verschiedene Sachen. Ganz konkrete Ideen bekommst du in der Energie-Management Challenge.

Hatte ich schon darauf hingewiesen: wenn du noch nicht dabei bist, trag dich auf jeden Fall ein, am besten jetzt gleich unter einfach-hochsensibel.de/EMC und dann freue ich mich, wenn du Anfang März dabei bist und wir dann ganz konkret angehen, wie wir Pausen machen und unseren Krug wieder ausleeren können.

10:16 Mein Name ist Jean-Christoph von Oertzen und ich freue mich wenn wir uns nächste Woche wieder hören.

Servus.

 

Video zur Episode was große und kleine Kieselsteine mit Hochsensibilität zu tun haben

 

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