Erfahre hier die 3 wichtigsten Lektionen über das Energie-Management als hochsensibler Mensch, die ich in einem Café gelernt habe.

 

 

Die 3 wichtigsten Lektionen über das Energie-Management als hochsensibler Mensch, die ich in einem Café gelernt habe

„Man kann also auch sagen, dass diese ganzen Ernährungsgewohnheiten ziemlich viel über den eigenen Selbstwert aussagen.“
– Jean-Christoph von Oertzen

 

Shownotes zur Episode …

 

Abschrift zur Episode …

00:00 Wenn du wissen möchtest, welche die drei wichtigsten Lektionen sind, über das Energie-Management als hochsensibler Mensch, die ich in einem Café gelernt habe, dann bleibe jetzt dran.

00:24 Super schön, dass du wieder eingeschalten hast, zu dieser Episode des Podcast „einfach hochsensibel“.

Du weißt ja, das ist der Podcast mit den Tipps, Tricks und Strategien für den Umgang mit deiner Hochsensibilität und deshalb möchte ich heute mit dir drei Lektionen teilen, die ich gelernt habe. Und zwar in einem Café über das Energie-Management als hochsensibler Mensch.Ja, wie ist es jetzt dazu gekommen? Also ich bin mit meiner Frau Anja in eine kleine Stadt hier in der Nähe gefahren, weil sie dort einen Termin hatte und ich gedacht habe dass ist einfach nett, dass wir da zusammen hinfahren. Wir waren vorher noch ein bisschen bummeln und da habe ich mir auch das Buch gekauft „das Café am Rande der Welt“. Ich weiß nicht ob du das kennst. Soll sehr gut sein. Ich bin gerade dabei es zu lesen. Verlinke ich die natürlich auch in den shownotes.01:19 Zumindest hat das ganze irgendwie für mich so schön gepasst, dass ich gedacht habe, das muss ich doch auch mal ausprobieren wie das eigentlich ist, wenn ich mal in so einem Café arbeite.

So wie man das immer so schön sieht: man sitzt da, trinkt ein Käffchen nach dem anderen und ja, habe meinen Laptop dabei gehabt und wollte da einfach ein bisschen was arbeiten. 

Und da habe ich wie gesagt für mich drei Dinge gelernt über das Managen der Energie als hochsensibler Mensch. Und diese drei wichtigsten Lektionen, die möchte ich heute mit dir teilen. Vielleicht kannst du das für dich auch nutzen. 

01:57 Ja, also die erste Lektion, die ich da gelernt habe für mich war, das proaktiv sein statt reaktiv, also etwas zu planen statt auf nur auf die Umgebungsbedingungen zu reagieren, mich deutlich weniger Energie kostet. 

Was ich z.b. gemacht habe, im Vorfeld habe ich mir schon überlegt, ja, okay in so einem Café ist es wahrscheinlich relativ laut, also habe ich meine noise-cancelling-Kopfhörer mitgenommen. Das sind so Kopfhörer. die filtern die Umgebungsgeräusche, den Lärm auf eine gewisse Art und Weise, aber lassen noch Geräusche durch, so dass wenn man angesprochen wird z.b., das hören würde. Also diese ganzen Störgeräusche kommen raus aber man ist nicht vollkommen taub oder so.

Und deswegen mag ich diese noise-cancelling-Kopfhörer sehr, zusammen nutze ich die dann z.b. mit einer App, die heißt brain.fm. Da gibt es spezielle Musik die, ja von von Neurobiologen zusammengestellt wurde, die bestimmte Handlungen optimieren soll oder uns da bestimmt unterstützen soll. Also z.b. sich zu konzentrieren. Also eine Musik die speziell dafür komponiert wurde, dass man sich gut konzentrieren kann. 

Und das in Kombination habe ich mir im Vorhinein überlegt und geplant und hat auch super funktioniert.

Was ich nicht so gut geplant habe, ist mir vorher z.b. meinen Kaffee rauszusuchen, in dass ich gehen möchte. Ich habe natürlich so gedacht, so ein Kaffee mit so einer Lounge Sitzecke, wo man bequem sitzen kann.

Stattdessen waren die Cafés die ich gefunden habe, entweder völlig überfüllt, so dass das eigentlich sehr ungemütlich war oder nur noch Plätze mitten im Raum frei oder es hatte mehr so eine Atmosphäre von Schnellimbiss.Ich hätte jetzt natürlich noch viel Zeit damit verbringen können, noch nach anderen Kaffee zu suchen, aber das hätte mich ja nur noch mehr Energie gekostet, noch mehr Aufwand. Ich wollte ja, mich irgendwo hinsetzen. 

Und das hätte ich durch ein bisschen bessere Planung z.b. bei Google Maps oder TripAdvisor oder anderen Plattformen zu suchen, welche Cafés es da gibt, hätte ich vermeiden können.

Genauso die Frage, ob es in so einem Kaffee ein WLAN gibt. Was natürlich in vielen Großstädten heute völlig selbstverständlich ist, ist am Land und ich lebe sehr gerne am Land, aber das ist einfach so ein kleiner Unterschied, dass ist noch nicht überall 100% üblich. Und auch das, diesen Stress in Anführungszeichen, hätte ich vermeiden können. Einfach durch ein bisschen bessere Planung. Also proaktiv sein statt reaktiv.

Das vermeidet schon mal Energieverschwendung und wir können unsere Energie dann lieber nutzen für die Dinge, die uns wirklich wichtig sind.

05:14 Die zweite wichtige Lektion die ich gelernt habe, ist das Unterbrechen der somatischen Marker.Ich weiß nicht, ob du von somatischen Markern schon mal gehört hast. Jede Erfahrung die wir machen wird in unserem Gehirn, im s.g. präfrontalen Cortex abgespeichert mit der Emotion die damit verknüpft ist.Und das dient dann der schnelleren Interpretation von Situation.Du erinnerst dich vielleicht an die letzte Episode, an die 053, wenn nicht, hör dir die unbedingt noch mal an, da habe ich das Beispiel mit der roten Ampel gebracht.Also wenn man an einer roten Ampel steht und der Beifahrer sagt zu einem: „du, die Ampel ist rot“, wie interpretiert man das? Diese Interpretation schafft eigentlich erst unsere Realität.

Und wenn wir dieses diese Aussage z.b. als Kritik an unserer Personen interpretiert haben und das miteinander verknüpfen, dann wäre praktisch die rote Ampel ein somatischer Marker für eine Kritik an unserer Person, an einer negativen Empfindung.

Und so können z.b. unser Schreibtisch auch so ein somatische Marker sein z.b. mit dem Gefühl von Buchhaltung.Es gibt Menschen die mögen Buchhaltung sehr gerne. Bei mir ist es eher so eine Notwendigkeit und ist vielleicht dann auch nicht immer optimal um z.b. was Kreatives zu arbeiten.

Und so kann es hilfreich sein, diese somatischen Marker zu unterbrechen indem ich z.b. einfach mal in dem Kaffee arbeite wo einfach noch keine Verknüpfungen existieren.

Da war ich noch nie, habe noch keine Erfahrungen damit gemacht und somit gibt es noch keine somatischen Marker und damit keine Gewohnheiten.

Somatische Marker führen nämlich auch automatisch zu Gewohnheiten, bzw. lösen Gewohnheiten aus. Und Gewohnheiten sind ja wieder etwas positives für uns, weil sie eigentlich Energie sparen.

Alles was wir automatisch ablaufen lassen, kostet uns weniger Entscheidungs-Energie, Entscheidungskraft.

Ein Beispiel ist z.b. wenn ich mir meinen Bogen zum Bogenschießen – du weißt ja wahrscheinlich, ich mache meditatives Bogenschießen, eine Form des meditativen Bogenschießens hochsensible Menschen – deswegen liegt bei mir morgens mein Bogen und meine Ausrüstung schon parat. Und so ist es dann sehr schnell eine Gewohnheit geworden, dass dieses da liegen des Bogens dazu führt, dass ich dann eben ein paar Pfeile schieße oder zum Training gehe.

08:16 Also ist das so eine Verknüpfung. Das erinnert mich dann da dran. Ich brauche mich nicht aktiv daran zu erinnern. Das ist also eigentlich etwas sehr positives. 

Nur, zu viele Gewohnheiten die führen ja auch zu Langeweile und lähmen unsere Kreativität.

Und somit kann das Unterbrechen dieser somatischen Marker unsere Kreativität fördern, auch wenn es vielleicht anstrengend ist.

Ich habe für mich da auf jeden Fall herausgezogen, dass wenn ich was Kreatives machen möchte, kreative Arbeiten, dann ist für mich z.B. so ein arbeiten in so einer Umgebung wie so ein Kaffee, echt super gut. Um irgendwas abzuarbeiten, ja, dafür ist es für mich nicht geeignet.

09:06 Ja, die dritte Lektion, die ich aus dieser Erfahrung mitgenommen habe, die ich mit dir teilen möchte, ist, keine Kompromisse bei der Ernährung einzugehen.

Nahrung, also alles was wir essen und trinken, ist Treibstoff für unseren Körper.

Und ich glaube niemand der sich einen Sportwagen leistet, käme auf die Idee, da billiges Benzin rein zu schütten.

09:37 Man kann also auch sagen, dass diese ganzen Ernährungsgewohnheiten ziemlich viel über den eigenen Selbstwert aussagen.

Also wie schätzen wir unseren Körper als Gefäß unseres Geistes ein? Wie viel Wert geben wir dem? Je nachdem, was wir ihm an Nahrung zuführen.

Ich betreibe das persönlich sicherlich etwas exzessiver und beschäftige mich sehr intensiv mit dem Thema Ernährung, weil das einfach sich auch ja an vielen Stellen darauf auswirkt, wie ich meine Hochsensibilität wahrnehme.

Und so verzichte ich z.b. bewusst auf zugesetzte Zucker in der Nahrung.

Das heißt, alles wo Zucker zugesetzt ist, lasse ich einfach weg.

Und das funktioniert auch im Alltag wunderbar. Das mache ich schon ein paar Jahre und bin auch sehr zufrieden damit wie das für mich wirkt, bloß in diesem Kaffee habe ich natürlich festgestellt, das ist echt nahezu unmöglich.Also, da gab es einfach nichts zu essen, von dem mir die Bedienung sicher sagen konnte, dass da keine Zucker zugesetzt sind. 

Und, ja, hier schließt sich dann wieder der Kreis zu dem Thema „Proaktivität statt Reaktivität“.

Natürlich hätte ich mir vorher z.b. Locations suchen können, vielleicht ein Bio-Restaurant oder irgendwas in der Art, wo die Chancen vielleicht höher gestanden wären, als in diesem Dorfcafé.

11:17 Und, ja, vielleicht ist es ja eine tolle Gelegenheit. Vielleicht hast du ja genau solche Orte, an die du gerne gehst als hochsensibler Mensch?

Wo du gerne ausgehst. Wo du sagst: ja, da funktioniert es für dich sehr gut. 

Und vielleicht magst du es ja einfach in den Kommentaren zu dieser Episode teilen, warum du da gerne hin gehst und warum das für dich funktioniert.

Vielleicht ist es auch eine Anregung für andere, die danach suchen, in deiner näheren Umgebung nach so einer Location, das mal auszuprobieren.

So ein Austausch ist ja eine tolle Sache.

Die Kommentare findest du unter einfach-hochsensibel.de/054.

Genau. Und das war jetzt die heutige Episode. Ich hoffe, diese drei Lektionen, die ich mitgenommen habe, als ich mal in einem Café gelernt habe, was das Thema Energiemanagement als hochsensibler Mensch angeht, haben dir geholfen. 

Ich freue mich darauf von dir in den Kommentaren zu lesen und ich wünsche dir eine energiegeladene Woche.

Bis zum nächsten Mal. 

Servus.

 

 

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