Wie die Gedanken unser Verhalten beeinflussen und 3 Methoden um deine Gedanken positiv zu beeinflussen, das erfährst du in dieser Episode.

 

 

Die Gedanken sind frei - positive Gedanken

„Und dennoch ist Dankbarkeit für mich der Schlüssel für ein positives Mindset.“
– Jean-Christoph von Oertzen

 

Shownotes zur Episode Die Gedanken sind frei – positive Gedanken

 

Abschrift zur Episode Die Gedanken sind frei – positive Gedanken

00:00 Die Gedanken sind frei. Und natürlich geht es in diesem Podcast um Gedanken. Worum sollte es auch sonst gehen, in einem Podcast für hochsensible.

00:22 Ja super schön, dass du heute wieder eingeschalten hast in diese Episode des Podcast „einfach hochsensibel“. Heute geht es um Gedanken und den Energiehaushalt.

Dazu erstmal Danke für dein Feedback, all das Feedback, was ich erhalten habe zu dem Logo-Entwurf, den ich für die Energie-Management-Challenge erstellt habe und per Email rumgeschickt habe. Wenn du es noch nicht erhalten hast, dann trage dich einfach unter einfach-hochsensibel.de/emc für Energie-Management-Challenge ein und dann bekommst auch du in Zukunft alle Vorab-Infos für die Energie-Management-Challenge zugeschickt. Genau. Und da habe ich als Feedback eben bekommen, dass man das erkennt, was ich da darstellen wollte. Da ist nämlich so ein kleines Männchen mit so einer Batterie in der Mitte, die für unseren inneren Akku steht. Also mein Gedanke ist angekommen und das freut mich sehr. 

01:23 Ich habe auch noch ein Feedback zu der letzten Episode bekommen, eine Frage und die möchte ich auch noch kurz beantworten.

Eine Hörerin hat gefragt, was ich damit meine, wenn ich sage das Körper Seele und Geist in Balance sein sollten, damit wir um möglichst glücklich sind? Vor allem, was ist der Unterschied zwischen Seele und Geist?

Für mich ist in diesem Modell „Geist“ alles, was ich rational erfassen kann.

Also ein Buch, was ich lese und verstehe. Oder auch dieser Podcast. Das ist auch Futter eher für deinen Geist.

Mit Seele ist eher so Sachen gemeint wie Musik oder Kunst, oder ein Wellness-Bad. Dinge die uns berühren, ohne das es etwas mit logischem Verstehen zu tun hat. Also eher die irrationalen Sachen.

Genau. Ganz vielen Dank für diese Info, für diese Frage. Solltest du auch mal eine Frage haben zu etwas, was ich hier die Podcast sage, dann kannst du mir natürlich auch gerne jederzeit eine E-Mail schreiben an, info@einfach-hochsensibel.de oder auf Facebook oder auf Instagram oder wo auch immer du magst.

Ich freue mich auf jeden Fall darüber und werde versuchen, die dann natürlich dir auch zu beantworten.

02:55 Genau. Heute geht es also um Gedanken. Und uns hochsensiblen wird ja nachgesagt, dass wir ein sehr reiches Innenleben haben.Das heißt, negativ kennst du das vielleicht als Kopfkino. 

Ein bestimmtes Wort und das Kopfkino rattert los und „Oh mein Gott“ das wird vielleicht immer dramatischer, was wir uns in unseren Gedanken vorstellen.

Manche hochsensible berichten, dass sie dieses Gedankenkino auch überhaupt nicht stoppen können und dann vielleicht sogar nicht mal einschlafen können, weil die Gedanken andauernd kreisen um etwas was sie beschäftigt.

Auf der anderen Seite ist genau das eigentlich eine unserer größten Stärken! 

Nämlich: wirf einem hochsensiblen ein Stichwort hin und sofort gehen die Gedanken los.Und dann kommt die Idee dazu und der Gedanke und hier wird was verknüpft und da etwas aus dem Gedanken-Netz. Und plötzlich entsteht aus einem Stichwort ein ganzes Bild.Eine Landkarte an Gedanken und Ideen. Das große Ganze. 

Und das kann eine riesen Kraftquelle von sein und eine ganz tolle, ja, eine ganz tolle Fähigkeit.

04:19 Aus dieser Erfahrung entsteht bei uns oft der Eindruck, dass die Situationen, denen wir ausgesetzt sind, uns bestimmte Eindrücke vermitteln und aus diesen Eindrücken, die wir unsere Sinne wahrnehmen, Gefühle entstehen.

Und aus diesen Gefühlen entstehen dann wiederum Gedanken und resultieren vielleicht Verhaltensweisen.

04:46 Und heute möchte ich dir dazu mal ein anderes Modell vorstellen. Das finde ich nämlich super spannend. 

Das ist das kognitive Verhaltensmodell von Albert Ellis.

Das besagt, dass eine Situation erst einmal interpretiert wird von uns. Durch unsere Gedanken.

Und das erst durch die Interpretation der Situation, das Gefühl entsteht.

Und dann auch eben das Verhalten.

05:20 Um es bisschen plastischer zu machen vielleicht mal ein Beispiel: Du kennst es vielleicht, dieses Beispiel mit der roten Ampel.

Stell dir vor, du sitzt im Auto und bis der Fahrer von dem Auto und neben dir sitzt ein Beifahrer oder eine Beifahrerin und der oder die sagt zu dir: „die Ampel ist rot“.

Was hörst du jetzt?

Ich habe das in der Folge 009 schon mal vorgestellt, das 4 Ohren Modell oder vier Seiten Modell von Friedemann Schulz von Thun.

Und der sagt es gibt praktisch vier Möglichkeiten es zu interpretieren z.b. mit deinem Sachohr.

Und wenn du es mit den Sachohr hörst, dann hörst du, die Ampel ist rot und sagst: „ja, stimmt, die Ampel ist rot“.

Wenn du es mit dem Appellohr vielleicht hörst, dann hörst du: „Oh, mein Gott, bleib sofort stehen! Die Ampel ist rot!“

Du könntest es auch mit deinem Selbstoffenbarungsohr hören. Also was sagt derjenige damit um sich selber?

„Ahh, ich habe jetzt erst gesehen, dass die Ampel rot ist und habe das vorher gar nicht bemerkt.“ wäre eine mögliche Selbstoffenbarung.

Und die vierte Seite wäre das Beziehungsohr. Das ist in dem Modell vielleicht ein bisschen schwieriger. Das sagt: „ich glaube, du bist kein guter Autofahrer, weil du nicht gesehen hast dass die Ampel rot ist“.

Also du merkst, je nachdem mit welchem Ohr das hören würdest, wäre wahrscheinlich deine Reaktion darauf, das Gefühl was daraus entsteht, ganz schön unterschiedlich.

Entweder, wenn du es positiv interpretierst, würde es dir vielleicht Energie sogar geben.

Und wenn du es negativ interpretierst, würde es dich Energie kosten.

Du merkst schon, es geht mir wieder um das Thema Energie. Also, wie können wir unsere Energie besonders gut managen oder damit haushalten?

Und dieses kognitive Verhaltensmodell sagt, wenn wir unsere Gedanken verändern, also die Interpretation einer Situation, dann verändern wir auch unsere Gefühle.

07:57 Und das führt mich natürlich wieder zu dem Thema „Mentalhygiene“. Also, wie kann man das machen? 

Und dazu habe ich auch schon paar Sachen in meinem Buch besonders geschrieben, das „Balanced Mind – Bogenschießen für hochsensible Menschen“, da gibt’s einen ganzen Absatz zum Thema Mentalhygiene, weil auch da ist das z.b. ein total wichtiger Punkt.

Wenn wir es schaffen praktisch unsere Gedanken „sauber“ zu halten, in Anführungszeichen, dann haben wir wahrscheinlich mehr Energie.

Mehr Energie ist für mich ein tolles Thema und genau darum geht’s auch in der Energie-Management Challenge. Falls du es noch nicht gehört hast in den anderen Folgen: bei dieser 5 Tages Challenge, da machen wir jeden Tag zusammen eine kleine Aufgabe, um einfach zu dem Punkt zu kommen, dass wir am Ende eines eindrucksvollen Tages, also eines Tages wo wir viel erlebt haben, uns trotzdem noch kraftvoll und energiegeladen und ausgeglichen fühlen. Anstatt ausgelaugt.

Genau. Und wenn du da dabei sein möchtest, weißt du ja jetzt unter einfach-hochsensibel.de/emc 

Trag dich da ein und dann bekommst du alle Infos.

09:18 Genau. Aber wie verändern wir denn jetzt unsere Gedanken?

Also, wie kann man das machen? 

Ich möchte dir mal drei Punkte da vorstellen, drei Punkte da rausgreifen. 

Zum einen ist natürlich für mich das rationale, über das Verstehen. Allein dadurch, dass du diesen Podcast gehört hast und vielleicht dieses Modell verstanden hast, kann es sein, dass du in der nächsten Situation dich vielleicht daran erinnerst und sagst: „Mensch, wie war das? Ja,  eigentlich durch die Interpretation entsteht es erst. Okay, ich interpretier es jetzt einfach mal anders“.

Dass wäre also der rein kognitive, der rationale Ansatz. Ich mag das sehr gerne. Ist ein bisschen auch Geschmackssache.

10:06 Manchmal kommt man selber aber auch nicht weiter. Gerade wenn es festgefahrene Muster sind. Da kann dann natürlich auch ein Coaching bzw eine Beratung helfen, wo einem jemand anders hilft, Themen auch vielleicht mal aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten.

Weil das ist nämlich genau die Aufgabe eines Beraters oder eines Coaches.

Eine andere Möglichkeit … oh, ich muss jetzt natürlich noch mal kurz Werbung für mich machen: du weißt ja, also, Coaching, wenn du da Unterstützung brauchst, melde dich einfach. Genau. 

10:43 Also eine Möglichkeit auch noch ist, die Affirmation oder die Autosuggestion. Indem du dir selber stärkende und kraftgebende Sätze sagst, kannst du auch deine Gedankenmuster verändern.

Positive Affirmationen sind immer relativ oder sollten möglichst kurz formuliert sein, sollten immer in der Gegenwart formuliert sein und positiv formuliert.

Also anstatt „ich will nicht mehr krank sein“ z.b. „ich entscheide mich dafür gesund zu sein“.

Das ist natürlich nur ein mögliches Beispiel.

Wenn dich das Thema Affirmationen und Autosuggestion mehr interessiert, schick mir eine kurze E-Mail, dann mache ich dazu auch noch mal eine extra Podcast-Folge.

11:41 Und für mich eine ganz, ganz starke Methode um meine Gedanken positiv zu beeinflussen, ist Dankbarkeit.

Das hört sich so einfach an, aber wirklich mal zu versuchen, in jeder Situation zu sehen: was ist das Geschenk in dieser Situation für mich? Was darf ich jetzt da lernen? Was ist da der positive Aspekt für mich, denn ich vielleicht noch gar nicht sehen kann, in der Situation? 

Ich weiß, es gibt Situationen, da scheint einem das unmöglich.

Und dennoch ist Dankbarkeit für mich der Schlüssel für ein positives Mindset.

Genau.

12:35 Also sind die drei Möglichkeiten, die du sofort einsetzen kannst jetzt: 

Dankbarkeit. Wofür bist du dankbar gerade? 

Affirmationen. Dir selbst positive Botschaften zu geben. Möglichst 21 Tage lang oder länger.Kannst du immer z.b. morgens und abends vor dem Zubettgehen gut machen.

Und die dritte Methode: des rationale, also über das reine verstehen.

13:07 Ich hoffe, dir hat diese Folge gefallen. Vielleicht machst du dir ein paar Gedanken dazu. Wenn du deine Gedanken mit mir teilen möchtest, oder mit uns allen teilen möchtest,  freue ich mich natürlich sehr, wenn du einen Kommentar Unter dieser Episode im Blog hinterlässt unter einfach-hochsensibel.de/053, für die 53 Episode. 

Dann wünsche ich dir eine Energie-geladene Woche, voller Kraft und ich freue mich wenn wir uns in der nächsten Episode wiederhören.

Mein Name ist Jean-Christoph von Oertzen und du hast eine Episode des Podcasts „einfach hochsensibel“ gehört. 

Servus.

 

 

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