Gibt es Unterschiede wie Männer mit Traumata umgehen und wie erleben wir Traumata als hochsensible Männer. Das erfährst du in diesem Gespräch mit Oliver Domröse.

 

 

Traumata und Männer - Interview mit Oliver Domröse

Sei radikal ehrlich zu dir selbst und zu anderen, was deine Anteile angeht und auch deinen Schmerz, dein Trauma, dein Kummer, deine Freude, dein Alles. […]
Habe den Mut, dich mit all deinen Anteilen zu zeigen, du wirst dafür belohnt.
– Oliver Domröse

 

Shownotes zur Episode Trauma und Hochsensibilität aus einer männlichen Perspektive – Interview mit Oliver Domröse

Buch "Der sanfte Krieger: Ein Mutgeber für hochsensible Männer" von Oliver Domröse *
Buch "Seelengevögelt: Manifest für das Leben" von Veit Lindau *
Buch "Trauma Releasing Exercises (TRE):: A revolutionary new method for stress/trauma recovery." von David Berceli *
Buch "Männer - Das schwache Geschlecht und sein Gehirn" von Gerald Hüther *

 

Einige Statements aus der Episode Trauma und Hochsensibilität aus einer männlichen Perspektive – Interview mit Oliver Domröse

05:30 Weil es ist einfach ein Stück Selbstverständnis. Also diese Erleichterung.

07:33 Der größte Unterschied ist, dass wir Männer […] dann die Energie in den Kopf geben.

08:00 Und ich glaube bei Frauen, […] ist es so, die spüren das schon, also mehr die Emotionalität, oder auch viel schneller die Traurigkeit, oder irgendwie die Lethargie oder irgendwas aber können es vielleicht dann nicht so zuordnen, wo kommt das her.

08:41 Ich wusste schon seit Jahren ziemlich genau im Kopf oder mental, habe ich verstanden wo das herkommt oder wie Traumata funktionieren oder Blockaden und alles, aber das ist halt vollkommen unzureichend. Die Lösung dahin geht erst über das fühlen würde ich sagen, ganz klar. Den alten Schmerz sich genau diesen Dämonen, wo man immense Angst hat, all das nochmal zu fühlen, aber das ist ganz wichtig in dem richtigen Setting.

20:05 Es ist so ein berauschendes Gefühl im Herzen oder einfach aus der Mitte. Ich würde sagen, es ist wie im Leben angekommen, in dem Moment wenn du merkst, du bist so authentisch mit jemandem in Kontakt.

23:03 Sowohl als auch, schaut euch beides an. Also, es heißt nicht, wenn du traumatisiert bist, dass Hochsensibilität nur so ein Etikett ist oder dann weg ist, sondern ich sehe da schon auch die Veranlagung. Aber wo ich genau so ganz stark appelliere an alle, benutzt Hochsensibilität nicht als Etikett um euer Trauma nicht anzukucken.

27:14 Sei radikal ehrlich zu dir selbst und zu anderen, was deine Anteile angeht und auch deinen Schmerz, dein Trauma, dein Kummer, deine Freude, dein Alles. […] Habe den Mut, dich mit all deinen Anteilen zu zeigen, du wirst dafür belohnt.

29:18 In dem Moment, wo ich den größten Schiss hatte mich so zu zeigen, und paradoxer Weise bin ich in der Außenwahrnehmung da am männlichsten wahrgenommen worden.

Photo by Jeremy Yap on Unsplash

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2 Kommentare zu “[EHSP 041] Trauma und Hochsensibilität aus einer männlichen Perspektive – Interview mit Oliver Domröse

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Kommentare

  1. Eva Schätzinger Okt 24, 2017

    Hallo lieber Jean-Christoph!
    Das Gespräch mit Oliver war auch ganz toll,hochinteressant….Danke!
    War..ist…und bleibt ein Naturregel:Geist,Seele und Körper…sind unzertränlich!!
    Traurig finde ich ,dass die Sogenannte Therapie Plätze so eingeschrenkt zu Verfügung stehen in Wien!
    Aber Gott sei Dank…erlaubt der Technik andere Möglichkeiten!
    Wünsche dir und deine Familie einen schönen Tag…freue mich wieder von meine hochsensible „Kollegen/innen zu hören!
    Lg. Eva

    • Jean-Christoph Okt 24, 2017

      Hallo Eva und vielen Dank für deine Einschätzung. Und ja, die Technik kann auch wunderbar verbinden.