Warst du deswegen schon mal bei einem Arzt oder Psychologen?

Solche Fragen bekommen wir als hochsensible Menschen wirklich zum Teil gestellt, wenn wir über unsere Hochsensibilität mit anderen Menschen sprechen. Besonders dann, wenn unsere Gesprächspartner noch nicht so viel über dieses Thema wissen und wir unsere Veranlagung mehr als Last empfinden.

In der Frage steckt also das Missverständnis, dass Hochsensibilität eine Krankheit sei, wie zum Beispiel Depression oder burn out.

Doch im Gegensatz zu einer Krankheit, kann man Hochsensibilität nicht diagnostizieren. Ob man sich als hochsensibel empfindet oder nicht, basiert im wesentlichen auf Selbsteinschätzung. Auch die vielen Hochsensibilitäts-Tests können da kein objektives Bild geben, sondern nur die eigene Selbsteinschätzung kategorisieren, bzw anderen die Fremdeinschätzung erleichtern. Es gibt keinen Grenzwert für Hochsensibilität.

Manche Forscher gehen sogar so weit zu vermuten, dass es so etwas wie Hochsensibilität gar nicht gibt, sondern dass es sich nur um starke Ausprägungen bestimmter Persönlichkeitsmerkmale handelt.

Wie man Hochsensibilität von Krankheiten unterscheidet und warum Hochsensibilität mehr ist, als ein ausgeprägter Neurotizismus, erfährst du in der heutigen Episode:

Missverständnis Hochsensibilität als Krankheit

Hochsensibilität ist ein Wesenszug. Selbsteinschätzung ist hier das wesentliche Kriterium.

 

Shownotes zur Episode Missverständnis: Hochsensibilität als Krankheit

 

Fazit zur Episode Missverständnis: Hochsensibilität als Krankheit

Helfen dir diese Episoden als Argumentationshilfen in Diskussionen über Hochsensibilität? Welche anderen Missverständnisse begegnen dir am häufigsten?

Lass uns darüber in den Kommentaren unter diesem Beitrag diskutieren.

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